
Lichtbildvortrag
Wales - Küstenwanderungen unter Schafen
Ort:
VHS-Düsseldorf
Bertha-von-Suttner-Platz 1, Saal 1
40227 Düsseldorf
Datum:
Dienstag, 1.12.2009, 19:30 Uhr
Wales, das kleine keltische Land im Westen Großbritanniens, ist in Deutschland als Wanderland noch nicht ganz so bekannt wie die großen Brüder Schottland und Irland, dabei hat Wales mindestens genauso viel zu bieten! Der erste Teil des Vortrags führt zu Fuß entlang der Küste der Insel Anglesey und schon im ersten Ort wird der Besucher gnadenlos mit den Eigenarten der walisischen Sprache konfrontiert:
Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwillllantysiliogogogoch. Wer bitte, soll das aussprechen? Doch wohl nur für Touristen zeigt das Haltestellenschild der Bahnstation den vollen Namen, die Einheimischen sprechen nur von Llanfairpwll. Anglesey oder Môn wie sie der Waliser nennt, war schon in der mittleren Steinzeit gut besiedelt, es folgten Kelten, Römer und die Prinzen von Wales. Die Klosteranlage von Penmon und die gut erhaltene Burg Beaumaris gehören zu den spektakulärsten Zeugen des Altertums.
Im zweiten Teil führt der Weg über einen alten, mit Kapellen gespickten Pilgerpfad entlang der malerischen Steilküste von Llyn zur Insel Bardsey. Bardsey war im Mittelalter Endstation der Pilgerreise. Wer dann noch das Glück hatte und auf dem Eiland verstarb, musste nicht so lange im Fegefeuer schmoren, so der Glaube. Die Insel wird daher „Insel der 10.000 Heiligen“ genannt. Die Halbinsel Llyn ist insgesamt dünn besiedelt. Lebten früher die Menschen neben der Landwirtschaft von Fischfang, Riffpiraterie, Schiefer- und Steinabbau so bilden heute Schafzucht und Tourismus den größten Erwerbszweig.
Eine Auswahl der Fotos finden Sie unter >Fotografie > auf Reisen >Wales: Edge-of-Wales-Walk sowie Wanderung um die Insel Anglesey
Einen kurzen Reisebericht gibt's unter >Reise > Berichte > Wales