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Israel /Jerusalem
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Neustadt |
Israel-Museum: Im Israel-Museum werden ganz hervorragende Exponate aus der juedischen Geschichte gezeigt. Die verschiedenen Abteilungen widmen sich folgenden Themenbereichen: Archaeologie, juedisches Leben und sakrale Kunst, Naive Malerei, Israelische Kunst, Alte Meister, Impressionisten, Moderne Kunst, antike Glas- und Keramikarbeiten. Der Billy Rose Skulpturen Garten zeigt Exponate von Moore bis Picasso. Schrein des Buches (gehoert zum Israel Museum): In diesem Museum werden etliche Schriftrollen gezeigt, darunter das Buch Jesaja (7,35 m lang). Dieses Schriftstueck gilt als das aelteste vollstaendige Manuskript eines Buches der Bibel. Von aussen gleicht das Gebaeude den Deckeln der Tonkruege in denen jene Schriftrollen in Qumran gefunden wurden. Gegenueber der weissen Kuppel erhebt sich eine maechtige schwarze Mauer. Weiss und Schwarz sollen den Kampf zwischen den Soehnen des Lichts und den Soehnen der Finsternis symbolisieren, den Sieg der heiligen Schrift ueber den Unglauben der Menschheit. Knesset: Das israelische Parlament, 1966 eingeweiht. Kostenlose gefuehrte Besichtigungen moeglich. Menora: Der siebenarmige Leuchter, das Staatssymbol Israels. Ihre Arme sind reich dekoriert mit Motiven aus der juedischen Geschichte. Yad Vashem: Gedenkstaette fuer 6 Mio. Juden, die dem Naziregime zum Opfer fielen. Es ist eine Staette zum Andenken an jene, die in Massen verbrannt wurden und daher kein Grab haben. Yad Vashem bezieht sich auf ein Wort des Propheten Jesaja: Ihnen allen errichte ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Soehne und Toechter, einen ewigen Namen gebe ich ihnen, der niemals ausgetilgt wird. In der Allee der Gerechten wurden Nichtjuden, die unter Einsatz ihres Lebens Juden gerettet haben, durch einen immergruenen Johannisbrotbaum verewigt. |
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Jerusalem/Altstadt Garten Getsemani: Im Garten Getsemani stand zur Zeit Jesu ein Gehoeft mit einer Olivenplantage. Wahrscheinlich kannte Jesus den Besitzer, denn dieser erlaubte ihm, sich in den Gaerten aufzuhalten. In der letzten Nacht vor seiner Kreuzigung befiel Jesus im Garten Getsemani Todesangst. Das Geheimnis der Angst huetet |
die Kirche der Nationen. Auf dem Giebelmosaik ueber dem Hauptportal erscheint Jesus als Mittler zwischen Gott und der Menschheit. Goldenes Tor: Durch dieses Tor ritt Jesus am Sonntag vor seiner Kreuzigung. Saladin mauerte das Tor spaeter zu, vermutlich um Nicht-Moslems den Zutritt zum Heiligen Bezirk zu verwehren. Hesekiel (44:1-3) behauptet, dass der Messias durch dieses Tor zurueckkehre. Grabeskirche: Die Fassade der Kirche stammt noch aus der Kreuzfahrerzeit. Hinter dem Eingang trifft man zunaechst auf den Salbstein, wo der Leichnam Christi nach katholischer Überlieferung gesalbt wurde. In der Mitte der Rotunde befindet sich das Grab Christi, ein Bau mit zwei kleinen Raeumen, der Engelskapelle und dem kaum 2 m langen eigentlichen Grab. Die Kirche ist im Besitz von verschiedenen Konfessionen. Weitaus am meisten gehoert den orthodoxen Griechen, den roemisch-katholischen Lateinern und den armenischen Orthodoxen, aber es gibt auch Kapellen der Kopten, der Abessinier und der Jakobiter. Kidrontal: Es wird auch Tal Joschafat genannt, was uebersetzt heissen wuerde "Tal des Juengsten Gerichts". Da die Juden am Tag des Juengsten Gerichts an diesem Ort sein wollen, entstanden hier grosse Friedhoefe, auf denen viele bedeutende Persoenlichkeiten beigesetzt wurden. Beim Grab des Abshalom handelt es sich um ein 15 m hohes Monument aus dem 1. Jh. v. Chr. Eine Öffnung oberhalb des Kreuzgesimses fuehrt in eine kleine Grabkammer hinab, die die Juden seit alters her Yad Abshalom nennen. Hier vermuten sie den Gedenkstein, den Abshalom, der Sohn Davids, fuer sich aufstellen liess (2 Sam. 18,18). Das 9 m hohe Grab Zacharias mit seinem pyramidenfoermigen Dach wurde im 1 Jh. v. Chr. vollstaendig aus dem Felsen gehauen. Dieses Grab baute sich eine Priesterfamilie. Nach der christlichen Tradition wurde Jakobus, der Bruder oder Vetter Jesu und erste Bischof von Jerusalem nach seinem Maertyrertod hier bestattet. Ölberg: Den Juden wie Christen heilig, weil der Auferstandene Jesu vom Gipfel dieses Berges gen Himmel fuhr. Von hier hat man einen herrlichen Blick ueber das Kidrontal auf die Altstadt mit der Stadtmauer Sueleymans, Tempelberg und Grabeskirche. Tempelberg
/ Haram esh Sharif / El Aqsa Moschee / Felsendom / Klagemauer El Aqsa Moschee: Der Name El Aqsa bezieht sich auf die im Koran erwaehnte el Mesdjd e Aqsa, das von Mekka am weitesten entfernte Heiligtum. Der Prophet Mohammed ritt auf seinem Pferd Buraq hierher, um vom Heiligen Felsen aus seine Himmelsreise anzutreten. Felsendom: Der Felsendom ist das wohl praechtigste Bauwerk Jerusalems und gehoert
sicher zu den schoensten und perfektesten Bauten, die der Mensch
errichtet hat. Es handelt sich nicht um eine Moschee, sondern um
ein Allgemeines Heiligtum, in dem jedermann beten darf. Ein oeffentlicher
Gottesdienst findet jedoch nicht statt. Klagemauer:
Das westliche Teilstueck der Mauer, die das grosse Tempelplateau des 3. Tempels
einfasste blieb erhalten. Heute ist dieses Teilstueck als Westmauer oder
Klagemauer bekannt. Die Klagemauer ist das groesste Heiligtum der Juden.
Die Juden kommen hierher, weniger um dem kaputten Tempel nachzutrauern, sondern
vielmehr, weil an der Westmauer des Tempels das Allerheiligste stand. Im
Allerheiligsten ruhte Jahwes Gegenwart auf Erden. Diese Eigenschaft ging
durch die Kabbala, (mytisch gepraegte Auslegung des Alten Testaments und
des Talmuts) im 16 Jh. auf die Westmauer ueber. Ferner erzaehlt eine juedische
Legende: Im Himmel wurde beschlossen, dass die Klagemauer nie zerstoert wird,
denn in ihr verbirgt sich die ewige Gegenwart Gottes. Wer ausdauernd ist
im Gebet vor der Klagemauer, dem kann sich die ewige Gegenwart Gottes offenbaren,
die hinter diesen Steinen ueber die Menschheit wacht. In der Nacht, da sich
die Stunde der Vernichtung des Tempels jaehrt, sind die Steine mit Tropfen
bedeckt: Die Klagemauer weint vor Schmerz ueber den Untergang des Heiligtums,
den sie allein ueberstanden hat. Via Dolorosa: Der Leidensweg Christi, die Strecke, die er mit dem Kreuz zurueckgelegt haben soll, wird heute von vielen Pilgern nachgelaufen. Dieser Weg, die Via Dolorosa, besteht aus 12 Stationen. Zitadelle: Einst Festung der Makkabaeer (jued.Dynastie), Palast Herodes des Grossen, roemische Garnison, Kreuzfahrerburg und mamelukkisch-tuerkisches Bollwerk, heute interessante Ausgrabungsstaette und Stadtmuseum. Die Mauern stammen von den Mamelukken aus dem 14 Jh. Sueleyman II bezog die Zitadelle mit in die Stadtmauer ein. |
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