Verse und Zitate rund um das Thema Reisen

Wollen wir in die Ferne reisen, so müssen wir zunächst das Nahe durchqueren; wollen wir in die Höhe hinaufsteigen, so müssen wir ganz unten damit beginnen.
Konfuzius (551 v.Chr.-479 v.Chr.)

Wohin du auch gehst,
gehe mit ganzem Herzen.
Konfuzius (551 v.Chr.-479 v.Chr.)

Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt.
Lao-tse (6. Jahrhundert v.Chr.)

A good traveller has no fixed plans and is not intent on arriving.
Lao-tse (6. Jahrhundert v.Chr.)

Was wunderst du dich,
dass deine Reisen dir nichts nützen,
da du dich selbst mit herumschleppst.
Sokrates (470 - 399 v. Chr.)

Ein Leben ohne Freude  ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus.
Demokrit (460 v.Chr. - 371 v. Chr.)

Zum Aufsetzen des Fußes braucht man nur eine kleine Stelle,
aber man muss freien Raum vor den Füßen haben,
dann erst kommt man kräftig vorwärts.
Chuang-tzu (ca. 365-286 v. Chr.)

Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewußte gestaltet es.
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.)

Wir pflegen Reisen zu unternehmen, das Meer zu überqueren, um Dinge kennenzulernen, die uns, wenn wir sie immer vor Augen haben, nicht interessieren, weil es uns von Natur eigen ist, gleichgültig gegen die nächste Umgebung in die Ferne zu schweifen, weil das Verlangen nach allem, was bequem zu erreichen ist, erkaltet. ... .Mag dem sein, wie ihm will, jedenfalls haben wir von vielem in unserer Stadt und ihrer Umgebung weder je etwas gesehen noch auch nur etwas gehört, was wir, befände es sich in Achaia, Ägypten, Asien oder sonst einem beliebigen Lande, das reich an Naturwundern und für sie Reklame zu machen weiß, längst gehört, gesehen und besichtigt hätten.
Gaius Plinius (ca. 61/62-113/114 n. Chr.)

Die Welt ist ein Buch.
Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
Aurelius Augustinus (354 - 430)

Die Menschen machen weite Reise um zu staunen:
über die Höhe der Berge,
über riesige Wellen des Meeres,
über die Länge der Flüsse,
über die Weite des Ozeans,
und über die Kreisbewegung der Sterne.
An sich selbst aber gehen sie vorbei, ohne zu staunen.
Aurelius Augustinus (354 - 430)

Ich möchte Weltenbürger sein,
überall zu Hause und
überall unterwegs.
Erasmus von Rotterdam (1465/69 - 1536)

Reisen ist in der Jugend ein Teil der Erziehung,
im Alter ein Teil der Erfahrung.
Sir Francis Bacon (1561 - 1626)

Wenn ein Reisender nach Hause zurückkehrt,
soll er nicht die Bräuche seiner Heimat eintauschen
gegen die des fremden Landes.
Nur einige Blumen, von dem, was er in der Ferne gelernt hat,
soll er in die Gewohnheiten seines eigenen Landes einpflanzen.
Francis Bacon (1561-1626)

Jeder Tag ist eine Reise,
und die Reise an sich ist das Zuhause.
Matsuo Basho (1644 - 1694)

Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren.
Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist.
Samuel Johnson (1696 - 1772)

Die Welt ist ein Buch, von dem man nur die erste Seite gelesen hat,
wenn man nur sein Land gesehen hat.
Fougeret de Moubron (1706-1760)

Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat,
aus der wir stammen,
und die Heimat, nach der wir wandern.
Heinrich Jung-Stilling (1740 - 1814)

Wenn einer eine Reise tut,
dann kann er was erzählen.
Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen.
Matthias Claudius (1740 - 1815)

Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen.
Wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Man reist ja nicht, um anzukommen,
sondern um zu reisen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Nur wo du zu Fuß warst,
bist du auch wirklich gewesen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Die Reise gleicht einem Spiel;
es ist immer Gewinn und Verlust dabei,
und meist von der unerwarteten Seite;
man empfängt mehr oder weniger, als man hofft.
Für Naturen wie die meine ist eine Reise unschätzbar:
sie belebt, berichtigt, belehrt und bildet.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Der Genuß auf der Reise ist,
wenn man ihn rein haben will, ein abstrakter Genuß;
ich muß die Unbequemlichkeiten, Widerwärtigkeiten,
was ich nicht erwarte,
alles muß ich beiseite bringen.
Dann habe ich einen reinen bleibenden Genuß,
und um dessentwillen bin ich gereist.
Johann Wolfang von Goethe (1749-1832)

Das ist das Angenehme auf Reisen
dass auch das Gewöhnliche
durch Neuheit und Überraschung
das Ansehen eines Abenteuers gewinnt
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Wie wenigen Menschen
ist das Talent verliehen, Reisende zu sein !
Ludwig Tieck (1773 - 1853)

Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.
Jean Paul (1763 - 1825)

Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.
Karl Julius Weber (1767-1832)

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
welche die Welt nicht angeschaut haben.
Alexander von Humboldt (1769-1859)

Die Trägen, die zu Hause liegen,
erquicket nicht das Morgenrot;
Sie wissen nur von Kinderwiegen,
von Sorgen, Last und Not um Brot.
Josef Freiherr von Eichendorff (1788-1857)

Nur aufs Ziel zu sehen,
verdirbt die Lust am Reisen.
Friedrich Rückert (1788 - 1866)

Die Welt gehört dem, der sie genießt.
Giacomo Leopardi (1798 - 1837)

Reisen ist,
in jedem Augenblick geboren werden und sterben.
Victor Hugo (1802 - 1885)

Eine Reise ist wie ein Trunk aus der Quelle des Lebens.
Friedrich Hebbel (1813 - 1863)

An die Freunde
Wieder einmal ausgeflogen,
Wieder einmal heimgekehrt;
Fand ich doch die alten Freunde
Und die Herzen unversehrt.
Wird uns wieder wohl vereinen
Frischer Ost und frischer West?
Auch die losesten der Vögel
Tragen allgemach zu Nest.
Immer schwerer wird das Päckchen,
Kaum noch trägt es sich allein;
Und in immer engre Fesseln
Schlinget uns die Heimat ein.
Und an seines Hauses Schwelle
Wird ein jeder fest gebannt;
Aber Liebesfäden spinnen
Heimlich sich von Land zu Land.
Theodor Storm (1817 - 1888)

Wer reisen will,
muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen,
zumindest keine Voreingenommenheit.
Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden
anstatt es durch Vergleiche tot zu machen.
Theodor Fontane (1819 -1898)

Erst die Fremde lehrt uns,
was wir an der Heimat haben.
Theodor Fontane (1819 - 1898)

Warum ist beinah jeder kraftvolle, gesunde Junge,
in dem eine kraftvolle, gesunde Seele steckt,
irgendwann einmal darauf versessen, zur See zu gehen?
Herman Melville (1819 - 1891)

Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s: Reise, reise!
Wilhelm Busch (1832-1908)

Es gibt kein sichereres Mittel festzustellen,
ob man einen Menschen mag oder nicht,
als mit ihm auf Reisen zu gehen.
Mark Twain (1835 - 1910)

Reisen ist für Vorurteile, Bigotterie und Engherzigkeit lebensgefährlich,
und viele unserer Leute benötigen es aus diesem Grunde dringend.
Mark Twain (1835 - 1910)

In 20 Jahren werden Sie eher von den Dingen enttäuscht sein,
die Sie nicht getan haben, als von denen, die Sie getan haben.
Lichten Sie also die Anker und verlassen Sie den sicheren Hafen.
Lassen Sie den Passatwind in die Segel schießen.
Erkunden Sie.
Träumen Sie.
Entdecken Sie.
Mark Twain (1835 - 1910)

Die Reiseziele sind nur deshalb begehrenswert,
weil die Reise dazwischen liegt.  
Elisabeth Amalie Eugenie, Kaiserin von Österreich (1837 - 1898)

Die Kunst der Weisheit besteht darin,
zu wissen, was man übersehen muss.
William James (1841 - 1910)

Was ist Reisen?
Ein Ortswechsel?
Keineswegs!
Beim Reisen wechselt man seine Meinungen und Vorurteile.
Anatole France (1844-1924)

Ach, wie herrlich ist das Reisen,
mancherlei man profitiert,
glücklich kann sich jeder preisen,
dem solch´ Loos zu Theile wird.
Maurice Peterson (27.9.1846)

Ich reise nicht,
um an einem Ort zu gelangen,
sondern um des Reisens willen.
Robert Louis Stevenson (1850 - 1894)

Der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem,
was ihm fehlt.
Und er kehrt nach Hause zurück,
um es zu finden.
George Moore (1852 - 1933)

Die Vorstellung ist wundervoll,
aber noch wundervoller ist das Erlebnis!
Oskar Wilde (1854 - 1900)

Reisen veredelt den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf.
Oscar Wilde (1856 - 1900)

Ich stelle mir bisweilen vor,
wenn ich durch die Straßen gehe,
ich sei ein Fremder,
und erst dann entdecke ich,
wieviel zu sehen ist,
wo ich sonst achtlos vorübergehe.
Rabindranath Tagore (1861 - 1941)

Das wichtigste Stück des Reisegepäcks
Ist und bleibt ein fröhliches Herz.
Hermann Löns (1866 - 1914)

Man entdeckt keine Erdteile
ohne den Mut,
alle Küsten aus dem Auge zu verlieren.
André Gide (1869 - 1951)

Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin,
etwas mit anderen Augen zu sehen.
Marcel Proust (1871-1922)

Je mehr wie sehen,
was wir sehen,
desto mehr entdecken wir
in vertrauter Umgebung,
was war noch nie sahen.
Karl Foester (1874 - 1970)

Die Reise ist der Mai, der alles neu macht.
Thomas Mann (1875 - 1955)

Reisen ist das einzig taugliche
gegen die Beschleunigung der Zeit.
Thomas Mann (1875 - 1955)

Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt.
Martin Buber (1878 - 1965)

Manche Menschen reisen hauptsächlich in den Urlaub,
um Ansichtskarten zu kaufen,
obwohl es doch vernünftiger wäre,
sich diese Karten kommen zu lassen.
Robert Musil (1880 - 1942)

Die Welt verstehen,
nenne ich der Welt gewachsen zu sein.
Oswald Spengler (1880 - 1936)

Der kürzeste Weg zu sich selbst
führt um die Welt herum.
Hermann Keyserling (1880 - 1946)

Alles in der Welt ist nur für den da,
der Augen hat, es zu sehen.
Eduard Spranger (1882 - 1963)

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee,
da taten ihnen die Beine weh.
Und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Teil der Reise.
Joachim Ringelnatz (1883 - 1943)

Der Sinn des Reisens ist, ans Ziel zu kommen,
aber Sinn des Wanderns unterwegs zu sein.
Theodor Heuss (1884 - 1963)

Reisen ist das Entdecken,
dass alle Unrecht haben mit dem,
was sie über andere Länder denken."
Aldous Huxley (1884 -1963)

Öffnet man die Augen, wird jeder Tag zum Erlebnis.
Oskar Kokoschka (1886-1980)

Reisen
Meinen Sie Zürich zum Beispiel
sei eine tiefere Stadt,
wo man Wunder und Weihen
immer als Inhalt hat?
Meinen Sie, aus Habana,
weiß und hibiskusrot,
bräche ein ewiges Manna
für Ihre Wüstennot?
Bahnhofstraßen und Rueen,
Boulevards, Lidos, Laan -
selbst auf den Fifth Avenueen
fällt Sie die Leere an -
Ach, vergeblich das Fahren!
Spät erst erfahren Sie sich:
bleiben und Stille bewahren das sich umgrenzende Ich.
Gottfried Benn (1886 - 1956)

Die Reise und nicht das Ziel ist von Bedeutung.
T.S. Elliot (1888 - 1965)

Seien wir ehrlich: Das Leben ist immer lebensgefährlich.
Erich Kästner (1889 - 1974)

Umwege erweitern die Ortskenntnis.
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

Trudele durch die Welt.
Sie ist so schön, gib dich ihr hin,
und sie wird sich dir geben.
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage,
ob man sich anständig benehmen muss
oder ob schon deutsche Touristen da gewesen sind.
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben.
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

Wer die Enge seiner Heimat begreifen will, der reise.
Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte.
Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

Zwei Tendenzen reißen heut' den Menschen hin und her:
Die nach dem Eigenheim und die nach dem Reisen.
Doch in Wirklichkeit gehören beide zusammen.
Denn zum rechten Reisen gehört erst recht ein geliebtes Heim,
wie zum Nähen der Knoten.
Hinaus in die Ferne hat Heimat zur Voraussetzung.
Sonst bleibt das doch bloß Ortsveränderung.
Sigismund von Radeki (1891 - 1970)

Reisen sollte nur ein Mensch,
der sich ständig überraschen lassen will.
Oskar Maria Graf (1894-1967)

Ein Mensch, zu reisen um halb zehn,
beschließt, um sechs Uhr aufzustehen,
damit er sich nicht hetzen muss; Gemütlichkeit ist ihm Genuss!
Er blödelt hier, er trödelt dort
er braucht ja lange noch nicht fort'.
Er trinkt Kaffee und liest in Ruh' sein Blättchen
er hat Zeit dazu!
Zeit? Höchste Zeit, dass er sich schleune;
denn plötzlich sieht er, fast ist's neune!
Doch wie er sich auch jetzt noch tummelt,
zu spät: er hat den Zug verbummelt!
Ein andrer Mensch, der leider glatt die Aufstehfrist verschlafen hat,
wacht auf, sieht auf den ersten Blick das äußerst drohende Geschick,
reißt sich zusammen,
und geschwind braust auf die Bahn er,
wie der Wind, erwischt den Zug,
wenn auch nur knapp, und fährt, ein Sieger, glücklich ab.
Wir hoffen, dass Ihr selbst es wisst,
dass dies ein Lebens-Gleichnis ist.
Eugen Roth (1895-1976)

Ein Mensch holt sich für die bezweckte
Fahrt in die Ferien viel Prospekte,
die, was verdächtig, unentgeltlich
in reichster Auswahl sind erhältlich
und die in Worten wie in Bildern
den Reiz jedweder Gegend schildern.
Begeisternd sind die Pensione,
in denen nette Menschen wohnen.
Ganz herrlich sind die Alpentäler,
wo preiswert Bett und Mittagsmähler.
Doch würdig reifer Überlegung
ist auch am Meere die Verpflegung.
Es fragt sich nuir, ob Ost-, ob Nord-?
Und schließlich, wie wär es an Bord?
Nicht zu verachten bei den Schiffen
der Lockruf: "Alles inbegriffen!"
Der Mensch, an sich nicht leicht entschlossen,
hat lesend schon genug genossen
und bleibt von tausend Bildern satt,
vergnügt in seiner Heimatstadt.
Eugen Roth (1895-1976)

Ein Mensch, vorm Urlaub, wahrt sein Haus,
dreht überall die Lichter aus.
In Zimmern, Küche, Bad, Abort-
dann sperrt er ab, fährt heiter fort.
Doch jäh, zu hinterst in Tirol,
denkt er voll Schrecken: "Hab ich wohl?"
Und steigert wild sich in den Wahn,
er habe dieses nicht getan.
Der Mensch sieht, schaudervoll, im Geiste,
wie man gestohlen schon das meiste,
sieht Türen offen, angelweit.
Das Licht entflammt die ganze Zeit!
Zu klären solchen Sinnestrug,
fährt heim er mit dem nächsten Zug
und ist schon dankbar, bloß zu sehn:
Das Haus blieb wenigstens noch stehn!
Wie er hinauf die Treppe keucht:
Kommt aus der Wohnung kein Geleucht?
Und plötzlich ist`s dem armen Manne,
es plätschert in der Badewanne!
Die Ängste werden unermessen:
Hat er nicht auch das Gas vergessen?
Doch nein! Er schnuppert, horcht und äugt
und ist mit Freuden überzeugt,
dass er - hat er's nicht gleich gedacht?-
zu Unrecht Sorgen sich gemacht.
Er fährt zurück und ist nicht bang.-
jetzt brennt das Licht vier Wochen lang.
Eugen Roth (1895-1976)

Der verborgene Sinn des Reisens ist es,
Heimweh zu haben"
Erich Kästner (1899 - 1974)

Toren bereisen in fremden Ländern die Museen,
Weise gehen in die Tavernen.
Erich Kästner (1899 - 1974)

Wenn das Wasser in einem Becken ohne Bewegung bleibt,
wird es schal und schlammig,
wenn es sich aber bewegt und fließt,
so wird es klar;
nicht anders verhält es sich mit dem, der reist.
Muhammad Asad (1900 - 1992)

Wenn Du ein Schiff bauen willst
dann trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen und Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht
nach dem weiten endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)

Nur das Unbekannte ängstigt die Menschen;
wenn sie erst in den Ereignissen drinstehen,
fürchten sie sich nicht mehr.
Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)

Jede Reise ist wie ein eigenständiges Wesen;
keine gleicht der anderen
John Steinbeck (1902 - 1968)

Touristen sind Reisende,
die ihren Besitz verbrauchen,
um sich den Besitz anderer anzusehen.
Ernst Heimeran (1902 - 1955)

Urlaub - das ist jene Zeit,
in der man zum Ausspannen eingespannt wird.
Hans Söhnker (1903 - 1981)

Es gibt Menschen
für die das Reisen die einzige Möglichkeit zu sein scheint,
sich wirklich lebendig zu fühlen.
Ständige Ortswechsel vermitteln ihnen den Eindruck,
ihr Schicksal zu meistern.
Ella Maillart (1903-1997)

Das Reisen ist eine Passion,
in dem wunderbaren Doppelsinn dieses Wortes,
der im Wort Leidenschaft vollkommen nachgeformt ist:
eine Passion, kein Vergnügen.
Erhart Kästner (1904 - 1974)

Aber was kommt schon dabei heraus,
wenn sie alle in fremde Länder zu reisen anfangen!
Nichts;
sie tragen ja doch wie die Zinnsoldaten ihr bisschen Standort mit sich herum.
Erhart Kästner (1904 - 1974)

Auf Reisen gleichen wir einem Film,
der belichtet wird.
Entwickeln wird ihn die Erinnerung.
Max Frisch (1911 - 1991)

Früher zeichnete man auf Reisen,
um sich erinnern zu können, wo man war.
Heute filmt man auf Reisen,
um zu erfahren, wo man gewesen ist.
Albert Camus (1913-1960)

Astronauten:
Männer, die ihren Frauen von ihren Reisen
nichts mitbringen müssen.
Robert Lembke (1913 - 1989)

Neue Entfernungsmaße:
Bis 200 km: Besuch.
Bis 500 km: Ausflug.
Ab 1000 km: Urlaub.
Oliver Hassenkamp (1921-1988)

Nach einer superweiten Reise
kommt der Alltag ins Geleise.
Man hat herrliches gesehn,
daheim zu sein, ist dennoch schön!
Richard Funk (1926 - 2006)

Viajar es marcharse de casa
es dejar los amigos
es intentar volar
volar conociendo otras ramas
recorriendo caminos
es intentar cambiar
viajar es vestirse de loco
es decir „no me importa“
es querer regresar
regresar valorando lo poco
saboreando una copa
es desear empezar
viajar es sentirse poeta
escribir una carta
es querer abrazar
abrazar al llegar a una puerta
añorando la calma
es dejarse besar
viajar es volverse mundano
es conocer otra gente
es volver a empezar
empezar extendiendo la mano
aprendiendo del fuerte
es sentir soledad
viajar es marcharse de casa
es vestirse de loco
diciendo todo y nada con una postal
es dormir en otra cama
sentir que el tiempo es corto
viajar es regresar
Gabriel Garcia Marquez (*1927)

Der Tourist zerstört,
was er sucht,
indem er es findet
Hans Magnus Enzensberger (*1929)

Man glaubt, man werde eine Reise machen,
aber bald ist es die Reise, die einen macht oder verschlingt.
Nicolas Bouvrier (1929-1998)

I haven’t found anywhere in the world where I want to be all the time.
The best of my life is the moving.
I look foward to going.
( Sean Connery *1930)

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Michail Gorbatschow (*1931)

Wo sprudeln dir frischer
die Quellen des Lebens
als auf Reisen,
wenn im Bilderstrom der Welt
Du selig dahin treibst.
Dr. Carl Peter Fröhling (*1933)

Man reist am sichersten,
wenn man immer weniger hat,
was einem genommen werden kann.
Adolf Muschg (*1934)

Wer nie weggegangen ist,
versteht die Heimkehrenden nicht.
Walter Ludin (*1945)

Die schönste Reise ist die eines Kindes
in das Land der Fantasie.
Ronald Schmid ( * 1949)

Wenn schon sterben, dann ziehe ich die Straße vor,
irgendwo in der Steppe,
mit dem schönsten Himmel über meinem Kopf
und der letzten Befriedigung zumindest gewagt zu haben,
was ich mir wünschte,
statt in einem Zimmer von dem Bedauern getötet zu werden,
nicht genug Mut gehabt zu haben!
Alexandra David-Neel 1969

Komm mit und schau;so schön ist unsere Welt!
Dem, der mit offenen Augen reist, schenkt sie ihren Zauber.
Ihm öffnet sie den Horizont, ihn lässt sie im Kleinen
das Große entdecken, im Fremden das Bekannte,
im Alltäglichen das Wunder.
Komm mit und schau!
(Autor unbekannt)

Mit Koffern, Schachteln, Reisesäcken
dein Glück zu suchen ziehst du aus?
Freund, nimm den leichten Wanderstecken,
du bringst es wahrlich eh'r nach Haus.
E. Geibel

Das Schönste an jedem fremden Land ist die Sehnsucht!
Autor unbekannt

Reise mit Lust, doch reise bewusst -
die Welt lädt Dich ein, doch ist sie nicht Dein.
Autor unbekannt

Nur törichte Menschen suchen im Urlaub das große Erlebnis;
ein geglückter Urlaub besteht aus lauter netten Kleinigkeiten!
J. Ward

Man reist nicht, um andere Orte kennenzulernen,
sondern um sich anderen Situationen auszusetzen.
Die meisten reisen nur, um wieder heimzukommen.
M.E. de Montaigne

Ein gutes Wörterbuch ist in der Fremde mehr wert als ein Schwert.
Autor unbekannt

Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl der Atemzüge,
sondern an den Orten und Momenten,
die uns den Atem rauben.
Autor unbekannt

Leute, die viel reisen,
haben Glück,
sind reich,
kennen sich in der Welt aus,
während die Daheimhocker kein Geld oder kleine Kinder haben,
zu alt oder nicht gesund sind.
Aus einer amerikanichen Untersuchung 1967

Europe in 14 days - Pope included.
Amerikanischer Werbeslogan

Einmal selbst sehen ist mehr wert,
als hundert Neuigkeiten hören.
Japanisches Sprichwort

Wer einem Fremdling nicht sich freundlich mag erweisen.
der war wohl selber nie im fremden Land auf Reisen.
F.Rückert

Wer etwas Außergewöhliches erleben will,
muss eine außergewöhnliche Situation suchen.
Sergius Golowin

Das Leben ist zu kostbar,
um es dem Schicksal zu überlassen.
Käpt'n Blaubär

Reisen ist eine Symphonie der Sinne.
Autor unbekannt

Folge dem Traum, der dich ins Weite führt,
folge dem Lichstspiel der Sonne,
folge dem Klang fremder Lieder,
bis du ans Tor gelangst:
WILLKOMMEN in der Welt.
aus Kirgisien

When preparing to travel,
lay out all your clothes and all your money.
Then take half the clothes and twice the money.
Susan Heller

Jede Kultur ist anders, aber niemals falsch.
Autor unbekannt

Eine fremde Kultur ergründen zu wollen,
ist wie der Versuch, den Horizont zu erreichen...
Irgendwann steht man wieder an dem Punkt,
an dem man begonnen hat - doch der Blick zum Horizont ist ein anderer.
Annette Bokpe

Das Reisen will uns eines lehren:
Das Schönste bleibt stets, heimzukehren.
Aufenthalt im fremden Land
mehrt und kräftigt den Verstand.
(spanisches Sprichwort)

If you want to go fast, go alone,
if you want to go far, go together.
(Afrikanisches Sprichwort - gesehen an einer Wand im Flughafengebäude von Johannesburg/Südafrika)

Lieber einmal da gewesen als zehnmal davon gehört und darüber gelesen.
(Autor unbekannt)


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